Timon Seubert

Der Kurs war sehr technisch. Viele enge Kurven und kaum eine Gerade, auf der man auf Vollspeed kommt.

Vor gut einer Woche ging es für uns wieder in die Hauptstadt zum 8Bar Crit. Rennen in Berlin sind für uns immer besonders entspannt, da Mark und Nico hier leben. Heißt also, kaum Stress und ein sicheres Bett!

Anders, als das Fixed42, welches durch die gesamte Innenstadt läuft, fand das 8Bar Crit auf dem Tempelhofer Feld statt. Ein riesiger, stillgelegter Flughafen, der von Berlins Bürgern für alle möglichen Dinge genutzt werden darf.

Mit 48/14 haben wir aber zu dick gekettet und gegen Ende die Quittung bekommen.

Der Kurs war sehr technisch. Viele enge Kurven und kaum eine Gerade, auf der man auf Vollspeed kommt. Quali und Finale sollten, wie auch bei anderen Rennen, am Samstag ausgetragen werden. Eigentlich kann man auf dem Feld wunderbar Zeit verbringen, gerade wenn das Wetter stimmt. Leider war es zwischen Quali und Finale am Abend aber so ungemütlich und kalt, dass die meisten Teilnehmer und Zuschauer sich unter ihren Zelten und Decken versteckten und die Stimmung etwas einfror.

Ein besonderes Highlight war es, dass sich jeder von uns in seinem Vorlauf solide platzierte und wir so alle im Finale am Start standen. Hier sah das ganze dann schon anders aus.

Auf dem technischen Kurs zerfiel das Feld relativ schnell. Es wurde super schnell gefahren und die ständigen Antritte sorgten dafür, dass auch spätestens nach der Hälfte des Rennens jeder am Limit fuhr. Durch das große Starterfeld und die kurze Runde kam es schnell zu Überrundungen und so fuhren 17 Mann das Finale unter sich aus. Nico und Timon gelang es, sich in der Gruppe zu halten.

Mit 48/14 haben wir aber zu dick gekettet und gegen Ende die Quittung bekommen. Gegen die schnellen Jungs von 8Bar war in diesem Rennen kein Kraut gewachsen. Deutlich zu sehen bei Platz eins und zwei von David und Tim. Congrats! Timon beendete das Rennen auf Platz 8, Nico kam auf Platz 13 in Ziel. Die letzte halbe Runde musste Timon noch mit einem Platten kämpfen. Zum Glück blieb ihm aber etwas Restluft um nicht ganz aus den Kurven zu fliegen. Alles in allem sind wir happy und zufrieden mit der gezeigten Teamleistung. Jeder von uns erfüllt einen wichtigen Part und man merkt, wie das Team sich immer weiter formt!

Nach dem Rennen trafen sich Freunde und Fahrer noch in Kreuzberg zur Aftershowparty. Timon blieb noch eine Woche in Berlin um dort Freunde zu besuchen und etwas Urlaub zu machen, während Filip und Jan sich am nächsten Tag wieder auf den Heimweg machten.

Langsam geht der Focus schon wieder Richtung Red Hook nach Barcelona. Vorher gehts für Nico und Timon noch nach Kopenhagen zum Nocturne. Wir berichten!

Photography: Drew Kaplan

SUICYCLE BIKE CO.