Text: Lea R. | Pics: Drew Kaplan

Sommer! Deutsche Autobahn (Stau vorprogrammiert!), viele Kilometer vor uns.

Seit Filip vor ein paar Jahren vom Dijon Crit gehört hat, stand für ihn fest dort mal an den Start zu gehen. Ständig lag er uns bei der Saisonplanung in den Ohren, das wir hin müssen. Dieses Jahr was es dann endlich soweit. Ab nach Frankreich!

Donnerstagabend ging es los mit einem Zwischenstopp in Wiesbaden bei unserem Freund Jason von Forward Bound. Nach einem ausgiebigen Frühstück waren wir schon wieder auf der Autobahn. Es war angenehm warm und sonnig. Freitag Nachmittag kamen wir dann in Dijon an. Nachdem wir unser camp aufgebaut haben, dank der Mühe von Maxime konnten wir in der Nähe der Stadt auf einem Sportplatz campen. Wir schnappten unsere Räder und führen eine entspannte Runde mit unseren Freunden von Fixedpott. Danach zur Registrierung und pre-party, auf ein paar kalte Bier beim besten Wetter.

Samstag! Renntag! Der Kurs lag auf einem stillgelegten Militärflughafen. Die 1km lange Runde war technisch sehr anspruchsvoll. Mit 2 Haarnadelkurven, noch mehr schnellen Kurven und einer schnellen Zielgerade. Die Qualifikationsläufe fanden gegen Mittag statt. Je nach Platzierung kam man weiter ins SuperFinale, A Finale oder B Finale. Da von uns jeder unter die schnellsten 13 fuhr, konnte das gesamte Team im Superfinale starten. Topnice! Die Hitze wächst!

Filip wurde leider die Woche zuvor krank, also fühlte er sich nicht komplett frisch aber dennoch fit genug an den Start zu gehen. Frei nach dem Motto…alles kann nichts muss!!! Es hat aber trotzdem fürs Superfinale gereicht, womit er nicht gerechnet hat, da er spürbar nicht auf volle Leistung kam. Weil aber der Kurs recht technisch war, kam ihm das zugute. Er hielt noch die hälfte aus und wurde dann überrundet. Auch wenn das Rennen nicht so gut lief, war es eins der schönsten Events für Filip bisher. Technische Probleme und ein zu dicker gang, kamen Jan im Finale in die quere. Er startete zu weit hinten und müsste am Anfang viel zu viel arbeiten. Da die Beine schon zu müde waren und die Hitze (knapp 30 Grad), haben ihm dann endgültig alles gegeben. Leider konnte er das Rennen nicht zu ende fahren. Der Kurs war aber gut gelegen für Timon. Nur ein Wort: schnell!

Ein Kurs, in den man sich in jeder Runde etwas näher an das Maximum heran tasten kann. In seiner Qualirunde hat er seine Kräfte für das Finale gespart. Der Anfang war sofort schnell und das lag definitiv am Niveau, das sich mit dem von Red Hook messen konnte. Da Timon in Hannover gewonnen hat, hätte er am liebsten die ganze Zeit versucht zu attackieren, aber jeder Angriff, der vorher gefahren wurde, verpuffte bei dem hohen Tempo sehr schnell. Die Kraft sparte er sich für den Sprint auf. Obwohl sprinten nicht seine Disziplin ist, kam trotzdem ein fünfter Platz raus! Yeah Timon!

Meistens sind die After-Race parties nicht so der knaller, aber in Dijon war es dann doch sehr gut. Die Party fand abends direkt neben der Strecke statt.

Frankreich war toll. Bomben Wetter, super Leute und eine tolles Rennen. Bis zum nächsten Jahr!

Filip, Jan und Timon.

SUICYCLE BIKE CO.