Fotos: Martin Sass & Nils Laengner | Text: Timon Seubert

Mission Crit

San Francisco (Sonne)

Die Stimmung beim Mission Crit war für mich wie erwartet gut. Außergewöhnlich viele Kurierfahrer sind dort gestartet und haben schon vor dem Rennen für eine entspannte und angenehme Atmosphäre gesorgt. Das Starterfeld hat mich an die Red Hook Crits 2015 erinnert, als alles noch nicht ganz so professionell war. Im Vorlauf bin ich zweiter geworden und konnte so im Finale weit vorn starten. Das Finale startete Abends im dunkeln. Die Strecke war wirklich nicht einfach zu fahren, weil es stellenweise so dunkel war, dass man die Straße nicht erkennen konnte.

Mitte des Rennens attackierte Stefan Schäfer. Nico und ich haben noch versucht, die Lücke zu schließen aber waren nicht stark genug. So kam Stefan mit Oliver Santos zusammen ins Ziel. Dahinter kontrollierte sein Team das Rennen und machte es unmöglich anzugreifen oder organisiert die Lücke zu schließen. Am Ende kam ich auf Platz 6 ins Ziel. Nico genau hinter mir auf Platz 7.

Red Hook Crit

New York (Regen)

Das Red Hook Crit startete mit einem Sonnigen Tag. Allerdings habe ich gleich am Morgen gemerkt, dass ich durch die Tage zuvor nicht die besten Beine hatte. Der Kurs war bis auf die Zielkurve sehr angenehm und harmonisch zu fahren. Man musste kaum hart bremsen. Zum Rennen am Abend find es an zu regnen. Unser Finale startete erst relativ trocken und endete im Starkregen. Anfang des Rennens habe ich oft versucht, eine Lücke zu bilden und wollte eine Spitzengruppe initiieren. Leider hat dies nicht funktioniert und nur dafür gesorgt, dass ich gegen Mitte des Rennes sehr kämpfen musste um meine Position zu halten.

Die letzten 10 Runden fing es sehr stark an zu regnen. Ein großer Vorteil für mich, weil die meisten Rennfahrer im Regen etwas träge oder ängstlich werden. So konnte ich in den letzten 8 Runden ca. 20 Positionen gut machen und zusammen mit Nico auf Platz 12 und 13 ins Ziel fahren.

USA Trip

Zwei Wochen in Nord Amerika – von SF nach NYC

Der gesamte USA Trip hat zwei Wochen gedauert. Die erste Woche in San Francisco und die zweite Woche in New York.
In San Francisco hat uns außerdem Martin (DJ Mixwell) begleitet und Fotos und Film gemacht. Für mich war diese Woche das absolute Highlight. San Francisco ist eine spannende Stadt, die vor allem mit dem Fahrrad viel Spaß macht. Wir haben dort in Oakland in einer Airbnb Wohnung zusammen mit anderen Leuten gewohnt. Oakland liegt auf der anderen Seite der Brücke und immer mehr Leute ziehen dort hin, weil SF unbezahlbar ist.

Die Tage vor dem Rennen haben wir eigentlich viel dort verbracht und uns erst nach dem Rennen die andere Seite angeschaut. Am 23.04 hatte ich außerdem Geburtstag. Einer der besten überhaupt. Wir haben BUKU getroffen. Ein Rapper/Graffiti-Artist und Skateboarder, der für uns ein Bild gemalt hat und uns danach mit in sein Art-Store genommen hat. Dort bietet er Workshops für Leute an die sich für Hip Hop oder Graffiti interessieren.

Am Tag drauf sind wir dann nach New York geflogen. Dort empfing uns leider grauer Himmel und es war viel kälter. Allerdings hatten wir wirklich Glück mit der Wohnung. Mitten in Brooklyn wohnten wir in einer Wohnung einer Fotografin, die gerade versuchte mit ihrem Freund zusammen zu ziehen, aber ihre Wohnung noch halten wollte. Diesmal also keine hergerichtete Ferienwohnung, sondern Airbnb, wie es eigentlich sein soll. Sehr gemütliche und schöne Wohnung Mitten in Flatbusch. Die Wohnung haben wir uns mit Eike und Nils, beide Fixedpott, geteilt.

Vor dem Rennen haben wir im Prospect Park trainiert, der gleich um die Ecke ist. Die Tage nach dem Rennen haben wir uns ein wenig von New York angeschaut und uns etwas erholt. Leider war das Wetter so kalt, dass es nicht wirklich Spaß gemacht hat, lange draußen zu bleiben.
Insgesammt war der Trip aber wieder voller Abenteuer und hat viel Spaß gemacht. Auch wenn man sich die Ergebnisse anschaut, muss man sagen, dass Nico und ich das Optimum raus geholt haben. Mehr ging nicht und so sind wir doch sehr zufrieden!

SUICYCLE BIKE CO.